Projekte

Jahresmotto 2012/2013: "Zu Omas und Opas Zeiten..."
Mit diesem Projekt soll den Kindern gezeigt werden, wie sehr sich die Lebensumstände in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Die Kinder können erfahren, dass es vieles, was heutzutage selbstverständlich ist, früher nicht oder nur ganz selten gab. Mit vielen Aktionen, z.B. Großelterntag, gemeinsames Kochen dazumal, Foto anschauen, usw. soll das Jahresthema ausgefüllt werden.

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Das „Wir-Gefühl“ wird bei uns groß geschrieben. „Wir“ bedeutet nicht nur miteinander spielen, sondern wir lernen auch voneinander.

  • In regelmäßigen Begegnungen lernen die Kinder soziale Verhaltensweisen wie Rücksichtnahme, Hilfsbereitschaft, Verantwortungsbewusstsein sowie den Umgang mit Menschen in anderen Lebensumständen.
  • Kinder und Senioren sollen voneinander lernen, miteinander spielen, basteln, singen und feiern, einfach Spaß haben und Lebensfreude spüren. Der Kindergarten arbeitet eng mit dem Altenheim zusammen.
  • Einmal pro Monat treffen sich die Vorschulkinder zu einer Kinderkonferenz, in der verschiedenste Themen besprochen werden. Je nach Thema übernehmen die Kinder z.B. den Umgang und die Verantwortung verschiedener Materialen.
  • Im Kindergarten gibt es viele Patenschaften innerhalb der Gruppen. Die Patentanten und Patenonkel (Vorschulkinder) helfen ihren Patenkindern (kleine Kinder) z.B. beim Anziehen. Ebenso sollen Senioren aus dem Altenheim, Eltern, Großeltern oder Schulkinder als Lesepaten den Kindern vorlesen und Geschichten erzählen.
  • Mehrmals im Jahr treffen sich Schulkinder und die Vorschulkindern je nach Aktivität in der Schule oder im Kindergarten. Ängste werden dadurch abgebaut, die Vorschulkinder lernen schon vor ihrer Einschulung das Schulhaus und den Schulalltag kennen.

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Ganzheitliche Entwicklungsbegleitung
Im Kindergartenalltag werden Kinder der verschiedenen Gruppen zur Einzel- und Gruppenförderung herausgeholt.

Die unterschiedlichen Einheiten beziehen sich auf:

  • Kognitive Entwicklung
  • motorische Entwicklung (Grob- / Feinmotorik)
  • Konzentrationsvermögen und Ausdauer
  • Selbstvertrauen, Selbstbewusstsein
  • Körperempfinden / Körperwahrnehmung
  • taktile Entwicklung
  • Emotionale Intelligenz


Außerhalb des Projektes werden angeboten:

  • Sprachkurs ( Deutsch)
  • Hören Lauschen Lernen
  • Jungengruppe
  • Einheiten zur Entspannung
  • "Faustlos" (Programm zum Erlernen des Umgangs mit Emotionen)

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Pauli-Tag
Da gesunde Ernährung ebenso wichtig ist wie Bewegung, kommt jeden Donnerstag "Pauli" (eine Handpuppe) in den Kindergarten, um mit den Kindern ein gesundes Frühstück einzunehmen. Dazu gibt es auch frische Milch direkt vom Bauernhof. Am "Paulu-Tag" sollten die Kinder keine Milchschnitten oder ähnlich süße Sachen dabei haben, sonst muss "Pauli" auch mal die Mamas schimpfen.

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Entdeckungen im Zahlenland (von Prof. Preiß)
Die Entdeckungen im Zahlenland verfolgen das Ziel, Kindern ab vier Jahren grundlegende Erfahrungen mit Zahlen zu ermöglichen, die ihnen helfen, Wissen über die Welt aufzubauen und mit ihrem Leben zu verbinden. Der Aufbau des Zahlbegriffs vollzieht sich bei den „Entdeckungen im Zahlenland“ im Rahmen von drei Erfahrungs- und Handlungsfeldern: im Zahlenhaus, auf dem Zahlenweg und in den verschiedenen Zahlenländern. Die Kinder machen sich mit den Zahlen 1 bis 10 vertraut und sammeln erste Erfahrungen im Zahlenraum bis 20.

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Hören, Lauschen, Lernen
Seit Herbst 2005 wird bei allen Vorschulkindern ein Test zur phonologischen Bewusstheit durchgeführt. Alle Kindergärten und Schulen im Landkreis Regensburg sowie das Kreisjugendamt und das Staatliche Schulamt sind daran beteiligt.

Für die zuverlässige Identifikation von Vorschulkindern, die Gefahr laufen, beim späteren Schriftspracherwerb Probleme zu entwickeln, also Schwierigkeiten mit der phonologischen Bewusstheit haben, gibt es einen Gruppentest zur Früherkennung von Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten.

Bei diesem Gruppentest dürfen die Vorschulkinder in Kleingruppen von ca. 8 Kindern spielerisch leichte Aufgaben zur phonologischen Bewusstheit bearbeiten. Testleiter sind jeweils eine speziell geschulte Erzieherin und eine neutrale, geschulte Fachkraft von unserer Grundschule. Der Test dauert ca. 40 Minuten. So genannte Risikokinder, die später das Trainingsprogramm durchlaufen dürfen, werden hierbei herausgefiltert.

Das Trainingsprogramm besteht aus Spielen und Übungen zu sechs verschiedenen Bereichen, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Diese Spiele und Übungen verfolgen zum einen das Ziel, dem Kind Einblick in die Struktur der gesprochenen Sprache zu vermitteln und zum anderen, denen zu helfen, die mit dem genauen Hinhören auf Sprache und beim kreativen, analysierenden Umgang Probleme haben. Manchmal fallen diese Kinder erfahrenen Erzieherinnen schon im alltäglichen Umgang auf. Das Trainingsprogramm wird im zweiten Kindergartenhalbjahr mit den Risikokindern 20 Wochen lang in Kleingruppen mit vier bis acht Kindern nach einem genau festgelegten, detaillierten Trainingsplan jeden Tag 10 Minuten geübt. Die Kinder müssen dabei das Gefühl haben, zu spielen, daher soll eine entspannende Atmosphäre herrschen und kein Kind darf eine Niederlage erleiden. Inhalt sind Lauschspiele, Reime und der Umgang mit Sätzen, Wörtern, Silben und Phonemen.

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Vorkurs 240 (Sprachkurs)
Gerade für mehrsprachig aufwachsende Kinder ist es sehr wichtig, dass sie bei Schuleintritt ausreichend Deutsch sprechen können. Um den Kindern einen guten Start in dem neuen Lebensabschnitt zu gewährleisten, findet im letzten Kindergartenjahr für Vorschulkinder aus Familien, in denen die Familiensprache nicht Deutsch ist, ein Vorkurs statt, der von den Grundschulen und Kindergärten gemeinsam durchgeführt wird. In diesem Kurs soll die deutsche Sprache intensiv gefördert werden.